Wer beim Schleifen von Holzoberflächen auf die Qualität des Ergebnisses achtet, kommt an der Frage der Staubabsaugung nicht vorbei. Gerade beim Feinschliff entstehen Partikel, die nicht nur die Atemwege belasten, sondern sich auch auf der Werkstückoberfläche absetzen und dort feine Kratzer verursachen, wenn sie zwischen Schleifmittel und Holz geraten. Deshalb sollten Sie Ihren Schleifer oder Ihre Schleifmaschine konsequent an einen Sauger mit HEPA-Filter anschließen. Dieser Filtertyp hält auch mikroskopisch kleine Stäube zurück, die ein handelsüblicher Staubsauger wieder in die Raumluft blasen würde. Achten Sie darauf, dass der Schlauch dicht sitzt und der Sauger eine ausreichende Luftmenge fördert – nur so entsteht der nötige Unterdruck, der den Staub direkt an der Entstehungsstelle erfasst. Wenn Sie den Schleifstaub nicht absaugen, sondern nur trocken abwischen, verteilen Sie die feinen Partikel lediglich und riskieren beim nächsten Arbeitsgang einen unsauberen Schliff.
Bevor Sie mit dem Zwischenschliff beginnen, sollten Sie die abgesaugte, aber dennoch staubige Fläche gründlich reinigen. Nehmen Sie dazu ein leicht feuchtes, fusselfreies Tuch und wischen Sie die gesamte Holzoberfläche ab, damit auch der letzte feine Schleifstaub entfernt wird. Lassen Sie das Holz anschließend kurz vollständig trocknen, sonst quillt die Faser auf und der nachfolgende Schliff wird unsauber. Für die Reinigung des HEPA-Filters selbst gilt: Klopfen Sie ihn nicht aus, sondern saugen Sie ihn mit einem separaten Gerät ab oder spülen Sie ihn, falls der Hersteller dies erlaubt, unter klarem Wasser aus. mehr dazu die Saugleistung drastisch, was dazu führt, dass beim nächsten Projekt deutlich mehr Staub zurückbleibt. Denken Sie auch daran, den Auffangbehälter oder den Filterbeutel regelmäßig zu leeren, bevor er voll ist – ein überfüllter Behälter sorgt für eine schlechtere Abscheidung und kann den Motor unnötig belasten.

Für einen sauberen Zwischenschliff bei Holzböden ist die Kombination aus guter Absaugung und sorgfältiger Reinigung entscheidend, besonders wenn Sie dielen schleifen und den feinen Abrieb zwischen den einzelnen Körnungen entfernen müssen. Schleifen Sie immer mit der Maschinenbewegung und nicht gegen die Faser, und wechseln Sie das Schleifpapier rechtzeitig, sobald es zusetzt. Nach jedem Durchgang mit einer Körnung sollten Sie die Fläche erneut mit dem feuchten Tuch abnehmen, bevor Sie zur nächsten, feineren Körnung wechseln. Nur wer dielen schleifen will, bis der Lack oder das Öl gleichmäßig aufgenommen wird, darf keine Staubreste übersehen. Abschließend saugen Sie den Raum gründlich mit dem HEPA-Gerät, auch die Ecken und Kanten, denn aufgewirbelter Staub setzt sich sonst wieder auf dem frisch geschliffenen Holz ab. Wenn Sie diese Reihenfolge aus Absaugen, feuchtem Abwischen und Trocknen konsequent einhalten, auch beim finalen Schliff vor dem Auftragen der Oberflächenbehandlung, werden Sie feststellen, dass sich die Mühe auszahlt – gerade dann, wenn Sie dielen schleifen und ein makelloses, staubfreies Ergebnis erzielen möchten.