Wannenrand verfliesen und Übergang zur Dusche wasserdicht gestalten

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Wannenrand verfliesen und Übergang zur Dusche wasserdicht gestalten

Die Fläche des Wannenrands ist oft die letzte Etappe einer bad modernisierung, doch genau hier entscheidet sich, ob später Feuchtigkeit in die Wand zieht. Bevor Sie mit dem Verfliesen beginnen, sollten Sie den Untergrund gründlich prüfen: Alte Fliesenreste, Staub und Fettreste entfernen Sie am besten mit einem Spachtel und einem feuchten Tuch, anschließend grundieren Sie den Rand mit einer Haftbrücke. Setzen Sie die Fliesen dann so, dass sie mit einem leichten Gefälle von etwa ein bis zwei Prozent zur Wanneninnenseite hin verlaufen – so kann stehendes Wasser nicht unter die Fliesenkante kriechen. Achten Sie zudem darauf, dass die Fliesen über den Wannenrand hinausragen und nicht bündig abschließen, denn die Überstandskante bildet die Basis für eine saubere, wasserfeste Abdichtung. Nutzen Sie für die Ecken spezielle Wannenrandprofile aus Kunststoff oder Aluminium, die Sie direkt in das Klebebett einbetten; diese schaffen eine definierte Kante und erleichtern das spätere Verfugen erheblich.

Der Übergang von der Badewanne zur Dusche ist der sensibelste Punkt der gesamten Abdichtung, denn hier treffen zwei unterschiedliche Bewegungs- und Belastungszonen aufeinander. Idealerweise planen Sie diesen Übergang bereits in der Rohbauphase, aber auch im Nachhinein lässt er sich mit den richtigen Materialien dicht gestalten. Verwenden Sie ein dichtes, aber flexibles Abdichtungsband, das Sie mit einer flüssigen Dichtschlämme beidseitig auf den Untergrund und auf den Wannenrand aufkleben. Wichtig ist, dass das Band sowohl auf der Fliesenfläche als auch auf der Wannenschürze mindestens fünf Zentimeter überlappt und in den Ecken ohne Falten verlegt wird – schneiden Sie es an den Kanten ein, damit es sauber anliegt.  dieser Ratgeber  nachdem diese Abdichtung vollständig getrocknet ist, setzen Sie die Fliesen im Duschbereich auf, wobei Sie die Fugen zum Wannenrand hin offen lassen sollten, um später eine elastische Dichtmasse einbringen zu können. Diese Vorgehensweise verhindert, dass sich durch Vibrationen oder Temperaturschwankungen feine Risse bilden, durch die Wasser in die Wand gelangen könnte.

Nach dem Verfliesen und dem Aushärten des Klebers kommt der entscheidende letzte Schritt: das Abdichten der Dehnungsfuge zwischen Fliese und Wannenrand. Hierfür verwenden Sie ausschließlich silikonbasierte Dichtstoffe, die speziell für Nassbereiche geeignet sind und eine pilzhemmende Wirkung besitzen. Reinigen Sie die Fuge gründlich, entfernen Sie lose Klebereste und füllen Sie sie vollständig mit dem Silikon, wobei Sie es mit einem Fugenglätter oder einem feuchten Finger glatt abziehen. Lassen Sie die Dichtung mindestens 24 Stunden unangetastet, bevor Sie Wasser an die Wanne lassen, da sonst die Elastizität beeinträchtigt wird. Bei einer umfassenden bad modernisierung sollten Sie den Übergang zur Dusche nicht als nebensächliche Verbindung betrachten, sondern als integralen Bestandteil der Feuchtraumplanung – denn nur wenn die Dichtung an allen kritischen Punkten nahtlos ineinandergreift, bleibt die gesamte Konstruktion dauerhaft trocken. Kontrollieren Sie die Silikonfugen regelmäßig auf Risse oder Ablösungen und erneuern Sie sie bei Bedarf, bevor Feuchtigkeit Schaden anrichten kann. So schaffen Sie eine dauerhaft wasserdichte und optisch saubere Lösung, die auch dem täglichen Gebrauch standhält.